Patriarchale sexualisierte Gewalt überwinden
Im Patriarchat lebt es sich ungemütlich. Das wird momentan immer mehr Menschen bewusst.
Ein Überblick:
In Deutschland stieg die Zahl der polizeilich erfassten Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung im Jahr 2024 auf einen Höchststand von rund 128.000 Fällen.
Studien gehen davon aus, dass nur etwa 5 % bis 15 % der Fälle tatsächlich angezeigt werden. Wenn wir von 10 % ausgehen, gibt es über 1.280.000 Fälle im Jahr.
97 % der Täter sind männlich, 92 % der Opfer sind weiblich.
Über die Hälfte der Opfer kennen den Täter.
Über die Hälfte der Opfer ist minderjährig.
Von 100 Vergewaltigern werden 30 angezeigt, 8 erleben eine Verhandlung und 2 erhalten eine Gefängnisstrafe.
Ergebnis: 98 % der Täter laufen frei herum – und werden erneut zu Tätern.
Folgende pragmatische Vorschläge verbessern diese Situation:
1. Wendo – Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für alle Frauen und Mädchen
Frauen und Mädchen erhalten das Recht auf zwei staatliche finanzierte Tage im Jahr, an denen sie Wendo lernen und trainieren. Das beginnt in der ersten Klasse Grundschule und findet während der Schulzeit an. Jungen erhalten in dieser Zeit ein Sozialisationstraining.
Berufstätige Frauen werden für diese zwei Tage von der Arbeit freigestellt.
Wendokurse werden so selbstverständlich in die Gesellschaft integriert wie Erste-Hilfe-Kurse.
2. Die Wahrheit kommt immer ans Licht
Die Strukturen zur Unterstützung von Opfer werden so verbessert, dass es selbstverständlich wird, die Fälle offen zu machen und Täter anzuzeigen. Den Tätern wird immer bewusster, dass die Wahrheit immer ans Licht kommen wird und sie nicht mehr unentdeckt agieren können.
3. Operative Entwaffnung
Wenn jemand andere Menschen mit einem Messer angreift und verletzt, wird ihm irgendwann das Messer abgenommen. Logischerweise ist das bei Sexualdelikten ebenso.
Deshalb erfolgt bei rechtlich überführten Tätern eine bilaterale Orchiektomie (operative Entfernung beider Hoden), da die Hoden die Hauptproduzenten von Testosteron (ca. 95 %) sind, sowie eine totale Penektomie (vollständige Entfernung des Penis).
4. Die elektronische Halsfessel
Ähnlich der elektronischen Fußfessel wird die Halsfessel von überführten Tätern dauerhaft am Hals getragen und sorgt für deren Überwachung, sofern sie sich frei bewegen dürfen. In unregelmäßigen Abständen – etwa einmal in der Woche – erfolgt ein akustischer Alarm in Form eines mehrfachen, lauten Signaltons kombiniert mit einem optischen Signal von mehrmaligem roten Leuchten. Dies informiert und warnt die Menschen in der Umgebung und sorgt für eine Ächtung der Täter. Über frei zugängliche Apps kann man sich jederzeit über alle Täter informieren, die eine Halsfessel tragen und sich über deren Standort informieren.
5. Die Energiefabrik
Damit überführte Täter einen Beitrag zur Gesellschaft leisten, sorgen sie in fitnessstudioähnlichen Haftanstalten durch körperliche Tätigkeit für die Erzeugung von Strom. Dies wird in meinem Buch „Die Ozeangefährten“ genauer beschrieben.
Stand: 29.03.26, Birgit Schmidmeier